Was DORA für Finanzunternehmen bedeutet
DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) gilt seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzunternehmen in der EU — Banken, Versicherungen, Zahlungsdienstleister, Wertpapierfirmen, Kryptodienstleister und mehr. Kern: operationale Resilienz muss nachweisbar sein, nicht nur dokumentiert.
DORA Art. 28: IKT-Drittparteienrisiko
Art. 28 DORA ist der anspruchsvollste Teil für die Praxis: Alle IKT-Drittdienstleister müssen registriert, bewertet und kontinuierlich überwacht werden. Das Register muss jederzeit aktuell sein. Verträge müssen Sicherheitsanforderungen enthalten und regelmäßig geprüft werden. Kritische IKT-Dienstleister unterliegen erhöhten Anforderungen und können durch die Aufsichtsbehörde direkt geprüft werden.
Wie 360TPRM DORA Art. 28 erfüllt
Darkscope 360TPRM ist die einzige Plattform die DORA Art. 28 vollständig abdeckt: automatisches IKT-Drittparteirenregister mit kontinuierlichem Monitoring, tägliche Cyber Intelligence Bewertung aller registrierten Dienstleister (Darkweb, CVEs, Attack Surface), automatisierte Risikokategorisierung (kritisch / wichtig / standard), Vertragsmanagement-Integration, aufsichtsbehördenfähiges Reporting und Eskalationspfade bei kritischen Findings.
DORA-Bußgelder und Aufsicht
DORA-Verstöße können mit bis zu 1% des durchschnittlichen weltweiten Tagesumsatzes geahndet werden — täglich, bis zur Behebung. Für Kreditinstitute mit Milliardenumsätzen bedeutet das potenziell achtstellige Bußgelder pro Tag. Die EBA, EIOPA und ESMA überwachen die Umsetzung und können direkte Prüfungen bei IKT-Drittdienstleistern anordnen.